Dreht Russland den Gashahn zu * Wirtschaftlicher Erfolg in Großbritannien * Deutsche Fachkräfte verlassen die Schweiz
Dreht Russland den Gashahn zu
Die Krise in Russland und Ukraine trifft vor allem Europa. Auf allen Kanälen wird versucht eine Einigung zu erzielen. Aber alles, was die Politiker zustande gebracht haben, bleibt nur Stückwerk. Bisher ist ein Einlenken aus Moskau weder zu sehen, noch kurzfristig zu erwarten. Ein diplomatischer Erfolg sieht anders aus. In der Zwischenzeit sind Firmen, die hauptsächlich nach Russland exportieren, schwer unter die Räder gekommen. Die Absatzzahlen sind teilweise bis um 20 Prozent eingebrochen. Es bleibt die Frage offen, wie lang der Westen diese beunruhigende Situation durchhalten kann. Besonders die Retail-Geschäfte klagen über die Zurückhaltung beim Shoppen. Die Premiumprodukte, sowie die Luxusartikel, die vorwiegend von den Russen begehrt sind, bleiben in den Verkaufs-Regalen liegen. Gehen die Umsätze weiter zurück, so werden Entlassungen oder sogar Schließungen von Geschäften nicht ausbleiben. Breite Schichten der Bevölkerung in Europa denken mit Schrecken an die nächsten Wintermonate, wenn Moskau den Gashahn für Europa zudrehen sollte. Bisher ist nicht einmal im Ansatz darüber verhandelt worden, wie die eingeleiteten Sanktionen der Europäer auf die Energielieferung sich auswirken werden. Daher ist eminent wichtig, dass für die Unternehmen, die auf Öl und Gaslieferungen angewiesen sind, auch für die Zukunft Gewissheit herrscht. Europa kann sich nicht von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) abhängig machen, da bisher keine Ölpipeline zwischen beiden Kontinenten besteht, noch die Aussicht besteht, dass eine gebaut wird.
Wirtschaftlicher Erfolg in Großbritannien
Die wirtschaftliche Erholung in Europa hat auch Großbritannien erfasst. So ging die Arbeitslosenquote fast auf einen historischen Tiefpunkt von unter sieben Prozent zurück. Die Insel profitiert nunmehr auch von dem übrigen Europa, das auf dem Weg der Gesundung ist. Selbst in den Krisenländern wie Griechenland oder Italien sind gute Anzeichen der Verbesserung zu sehen. In England ist die Anzahl der Beschäftigen in der Dienstleitungs- und Finanzbranche zurückgegangen. Viele Mitarbeiter in Banken und Versicherungen wurden wegen der Finanzkrise entlassen. Dieses Manko wurde jedoch durch die Industrie aufgeholt. Besonders die Automobilindustrie konnte weitere Arbeitsplätze schaffen. Zwei große deutsche Premiumhersteller haben ihre Produktion in England ausweiten können, davon profitieren auch die Zulieferer. Weit über 250.000 Beschäftige arbeiten erfolgreich in diesem Segment. Diese Beruhigung auf dem Arbeitsmarkt könnte für die Briten bei der Europawahl am 25. Mai Anlass sein, auch über ihre separatistischen Ideen zu Europa nachzudenken.
Deutsche Fachkräfte verlassen die Schweiz
Die Schweiz leidet weiter unter dem Verbot der Zuwanderung. Viele hochqualifizierte ausländische Mitarbeiter erwägen wegen der poltischen Unsicherheit das Land zu verlassen und in ihre Heimatländer zurückzukehren. Besonders deutsche Fachkräfte sind wieder zu Hause beachtlich gefragt und können fast zu gleichen Bedingungen einen Arbeitsplatz finden. Die Arbeitslosenzahlen sind gegenüber dem Vormonat leicht zurückgegangen, aber im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dieser Anstieg der Nichtbeschäftigten könnte einen gewissen Trend des Schweizer Arbeitsmarktes ausmachen. Hängen doch viele Arbeitsplätze von der Europäischen Union (EU) ab. Denn fast 60 Prozent der eidgenössischen Produktion gehen in die europäischen Nachbarländer. Allein das Handelsvolumen zwischen Deutschland und der Schweiz betrug im vergangenen Jahr über 100 Milliarden Euro. Davon profitieren nicht nur die Großindustrie, sondern vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen.
© Global Research Institute – Gartner (GRIG)



hmm, aber wie der Autor so schön schreibt, kommen aus Russland keinerlei Signale, dass der Kriegskurs auf Kosten souveräner Staaten und Völker überdacht wird.
Was macht man mit einem Kinderschänder, der einen wichtigen Job hat…..man schickt Ihm sicher noch ganz viele unschuldige Kinder, damit er ja seinen Job nicht vernachlässigt?